Myanmar – Reisevorbereitungen eines Architekturstudenten

Redaktion Ausbildung und Berufsgründung, facebook

niklas-heese-205x273

Es ist das erste Mal, dass ich einen Artikel für den Monatsbrief der VfA schreibe, und dieser Artikel ist der erste einer Reihe an Berichten aus China.

 

Mein Name ist Niklas Heese, ich studiere Architektur an der TU München. Gerade bin ich mit dem 4. Semester fertig. Das nächste Jahr werde ich im Rahmen eines verpflichtenden Auslandsjahrs als Student an der Tongji Universität in Shanghai verbringen.
Vorher reise ich allerdings noch mit meinem besten Freund nach Myanmar, daher werden die ersten Berichte weniger mit meinem Architekturstudium zu tun haben und sich wohl mehr wie ein Reisebericht lesen.

myanmar

 

Myanmar, beziehungsweise Burma, liegt in Südostasien, zwischen Indien im Westen, China im Norden und Thailand im Osten. Die ehemalige britische Kolonie, seit 1947 unabhängig und seit 1962 unter Herrschaft des Militärs, befindet sich zur Zeit in einem Prozess der Demokratisierung und der Öffnung. Ein Vielvölkerstaat, der nach allem was man hört über ein beeindruckende Landschaft und Kultur verfügt.

 

Unser Plan: Wir fliegen über Shanghai nach Bangkok, kaufen dort zwei kleine Motorräder und überqueren die Grenze zu Myanmar bei Phunaron. Das erste Ziel dort wird Myeik sein, eine Hafenstadt im Süden Myanmars. Ihr vorgelagert ist ein Archipel unzähliger kleiner und großer Inseln. Die Gegend soll bei Tauchern sehr beliebt sein. Der nächste Stop heißt Yangon, beziehungsweise Rangun, ehemalige Hauptstadt an der Mündung des Irrawady. Von dort aus geht es weiter an den Inlesee, auf dem die Leute in Häusern auf Stelzen leben und dann nach Bagan. Bagan ist für seine unzählbaren Pagoden bekannt.Unsere Reise endet in Mandalay, von dort aus geht es zurück nach Shanghai, wo ab dem 14. September mein Studium beginnt.

Im nächsten Monatsbrief gibt es dann eine genauere Beschreibung, schließlich besuche ich das Land das erst mal. Bis dahin bleibt es spannend, Sorgen machen muss man sich wohl keine, denn die Birmanen gelten als höflich und zurückhaltend.

Niklas Heese

Architekturstudent